Die grüne Versicherungskarte

insurance-539659_640Wenn Sie mit dem Versicherungsrechner eine Ihren Wünschen entsprechende Versicherung gefunden haben, planen Sie vielleicht auch, ins Ausland zu fahren. Natürlich ist ein Unfallschutz durch die Versicherung, die Sie mit dem Versicherungsrechner  finden, (Sie finden den Versicherungsrechner Auto ganz einfach, indem Sie in Ihre Suchmaschine das Wort Versicherungsrechner eingeben) auch im Ausland gültig.

Dazu, um diese Versicherung zu legitimieren, gab und gibt es die sogenannte „Grüne Versicherungskarte“. Die Versicherung, die Sie mit dem Versicherungsrechner gefunden hat, wird sie ihnen in aller Regel auf Anfrage zusenden, manche Versicherungen verzichten in letzter Zeitallerdings auch auf die Grüne Versicherungskarte. Es gibt ein internationales System von sogenannten Korrespondenzversicherern. Um bspw Ihre KFZ Versicherung mit einem Versicherungsrechner vergleichen zu können, nutzen Sie einfach eines der vielen Onlineportale. Gerade für Fahranfänger macht ein solcher Vergleich Sinn, da diese am meisten Geld durch einen KFZ Versicherungsvergleich sparen können.

Der Nachweis einer Versicherung

Die grüne Versicherungskarte, die Sie von der Versicherung erhalten, gilt als Versicherungsnachweis und dient zur Bescheinigung des Versicherungsschutzes, sie enthält auch sämtliche Adressen von allen Büros zur Regulierung im Ausland. Es empfiehlt sich also durchaus, eine Grüne Versicherungskarte als Nachweis bei sich zu führen, auch eine Kopie kann nie schaden. In Mietwagen findet man die Grüne Versicherungskarte zB auch immer. Die Grüne Versicherungskarte, die Sie ohne Weiteres oder auf Anfrage von der Versicherung bekommen, gehört zum einen eigentlich internationalen aber letztlich doch europäischen Konsortiums, das es möglich macht, dass der Versicherungsschutz in vielen Ländern fließend gewährleistet ist.

Bis zum Jahre 1965 war tatsächlich jeder Fahrer, der über eine Grenze fuhr, gezwungen, einen Versicherungsnachweis für das jeweilige Land vorzulegen, der Nachweis dieser Versicherung wurde im „Grüne Karte Abkommen“ zusammengefasst. Heutzutage benötigt man bei vielen Versicherungen nicht einmal mehr die Grüne Karte, denn es gibt das Kennzeichenabkommen. Dieses Abkommen ist ein „multilaterales Garantieabkommen zwischen nationalen Versicherungsbüros“. Seit der Einführung dieses Abkommens braucht man die Grüne Karte in den Unterzeichnerländern nicht mehr, das Autokennzeichen ist vollauf genügend. Dieses Abkommen wurde von den Unterzeichnerstaaten Andorra, Kroatien und Serbien sowie allen Staaten des EWR, des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie der EFTA, der europäischen Freihandelsassoziation unterzeichnet.

Diesem internationalen Abkommen sind Albanien, Belarus, Bosnien-Herzegowina, Iran, Israel, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Russische Förderation, Serbien, Tunesien, die Türkei und die Ukraine beigetreten. Im Kosovo allerdings wird die Karte nicht anerkannt, mit Aserbaidschan und Georgien sowie dem Libanon und Lybien werden zur Zeit Verhandlungen geführt. Es gibt auf der Welt übrigens noch andere Versicherungssysteme, die so oder ähnlich funktionieren. Schwerwiegender ist das Problem eines ausländischen Verkehrsteilnehmers, der aus einer nicht so stark entwickelten Gesellschaft wie der unseren kommt , denn ein Unfall in einem Industrieland kann sehr teuer werden und leicht mehrere Millionen kosten.

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