Altes Holz aufbereiten

wood-24490_640Holt ist ein vielseitiger Werkstoff, der Leben und Wärme ausstrahlt. Fast jeder Haushalt hat mindestens ein Möbelstück, das aus Holz gefertigt wurde. Neben seiner warmen Eigenschaft die nicht zuletzt zu einer angenehmen Atmosphäre beiträgt, hat Holz aber auch einen Nachteil. Da es ein relativ weicher Werkstoff ist, ist es sehr leicht anfällig für Macken und Schrammen. Auch eine glatte Oberfläche, die meist durch eine Versiegelung erzielt wird, leidet mit der Zeit. Das vor allem wenn Holz das ganze Jahr über im freien steht. Aber auch das ist kein Problem. Mit ein paar einfachen Tricks, lassen sich sowohl Schrammen beseitigen, wie auch die Versiegelung wieder aufbereiten. Dazu genügen oft schon Gegenstände die man in jedem Haushalt findet.

Oberflächenversieglung aufbereiten

Die meisten Holzgegenstände, vor allem solche die als Möbelstücke dienen, sind mit einer Versiegelung imprägniert. Vorwiegend handelt es sich hierbei um ein spezielles Holzöl das nach der Fertigung des Möbelstücks zum Schutz vor Wind und Wetter, aber auch vor Feuchtigkeit im allgemeinen, aufgetragen wird. Seltener wird auch eine Art Klarlack verwendet. Doch egal welche Versiegelung aufgetragen wurde, mit der Zeit fängt diese an zu verblassen oder wird sogar fleckig.

Da dies nicht besonders ansehnlich ist und zudem dem Holz schaden kann, da es nicht mehr vor Umwelteinflüssen geschützt ist, muss spätestens jetzt die Versiegelung erneuert werden.

Dazu Schleift man das Holz mit einem Schleifpapier mit 100 Körnung so lange maschinell an, bis eine ebenmäßige und leicht raue Fläche entstanden ist. Wenn das blanke Holz zum Vorschein kommt, ist die Vorbereitung abgeschlossen. Anschließend entfernt man nun den Schleifstaub mit Hilfe eines Staubsaugers. Nun kann die Versiegelung aufgetragen werden. Wenn man kein Holzöl zur Verfügung hat, kann auch ein Hochwertiges Speiseöl verwendet werden. Diese gießt man immer in kleinen Klecksen auf die Fläche und reibt anschließend das Öl mit einem Fusselfreien Tuch mit kreisenden Bewegungen in das Holz ein. Dies wiederholt man solange, bis die ganze Fläche gleichmäßig behandelt wurde. Danach muss die Fläche mindestens einen Tag lang trocknen.

Schrammen beseitigen

Auch kleinere Schrammen kann man durchaus selbst reparieren. Dazu benutzt man am besten einen speziellen Holzwachsstift. Diesen bekommt man in jedem Baumarkt. Handelt es sich um Tiefe Schrammen, kratzt man mit einem scharfen Messer ein größeres Stück von dem Wachsstift ab und drückt es in die Schramme. Anschließend glättet man das ganze mit einer kleinen Kelle oder einem Löffel. Bei kleineren Macken reibt man mit dem Stift einfach über die Fläche.

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